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Anforderungen für Lehrende

Page history last edited by Eva Burmeister 8 years, 7 months ago

Anforderungen für Lehrende der Friedrich-Schiller-Universität Jena

Die Friedrich-Schiller-Universität (FSU) Jena sieht ihren Bildungsauftrag darin, die Ausbildung der Studierenden sowohl forschungs- als auch berufsqualifizierend zu gestalten. Der wissenschaftliche Nachwuchs soll umfassend gefördert und auf seine zukünftigen Aufgaben in der Wissenschaft vorbereitet werden. Ebenso sollen die Studierenden eine universitäre Ausbildung erhalten, die für die komplexen Anforderungen weiterführender beruflicher Laufbahnen grundlegend qualifiziert.

Aus diesem Anspruch ergeben sich Qualitätskriterien an die Gestaltung von Lehre und Anforderungen an die Kompetenzen der Lehrenden im Sinne des „Shift from teaching to learning“ (Berendt, 2004; Wildt, 2003).

 

Die Lehrenden der Friedrich-Schiller-Universität Jena sollen befähigt sein:

  • den Lehrstoffs am neuesten Wissensstand auszurichten,
  • sich inhaltlich an den aktuellen Forschungsfragen und -befunden zu orientieren,
  • forschungsanaloge Aufgaben zu stellen,
  • das wissenschaftliche Arbeiten einzuüben,
  • im Sinne des Diversity Management (Kröger, 2011) unterschiedliche Lernvoraussetzungen und Lebensbedingungen der Studierenden zu berücksichtigen,
  • in der Lehre aktivierende Elemente, die das selbstständige Arbeiten und eigenverantwortliche Lernen der Studierenden fördern, zu betonen,
  • die Studierenden bei ihren individuellen Lernprozessen anzuleiten und sie dabei zu unterstützen,
  • die Studierenden in die Lage zu versetzen, neue Entwicklungen zu erkennen, zu bewerten und zu benutzen,
  • ein reflexives und kreatives Selbstdenken bei den Studierenden zu entwickeln,
  • verschiedene Elemente der Qualitätssicherung in ihren Lehrveranstaltungen einzusetzen und ihr Handeln zu reflektieren.         

 

Um Lehre im o.g. Sinne gestalten zu können, ist es für die Lehrenden notwendig, sich lebenslang kontinuierlich weiterzubilden. Hierzu können die Lehrenden auf hochschuldidaktische Qualifizierungsangebote an der Friedrich-Schiller Universität Jena zurückgreifen. (vgl. Koschmieder & Braun, 2011)

 

Comments (4)

Nico said

at 11:34 pm on Dec 11, 2011

Vielleicht wäre es sinnvoll neben aktivierenden Elementen auch eine verstärkte Methodenkompetenz zu thematisieren? Meiner Meinung nach könnte diese in zahlreichen Seminaren und Vorlesungen eine größere Rolle einnehmen, da es viele Veranstaltungen gibt, die sehr abwechslungslos und eintönig ablaufen.

Jan Fendler said

at 10:12 am on Dec 12, 2011

Hallo Nico,vielen Dank für Deinen Vorschlag. Ich werde ihn entsprechend in den Anforderungen mit einbinden.

Claudia said

at 3:24 pm on Dec 15, 2011

Spielt nicht auch die Fähigkeit zur Selbstreflektion als Lehrender mit hinein? Das ist ja an sich auch eine Anforderung an den Lehrenden, eine wichtige sogar, damit er seine Lehre regelmäßig überprüft.

Claudia Ehlers said

at 11:40 am on Jan 20, 2012

Ich versuche mich gerade durch diese sehr informativen Seiten durchzuarbeiten, in denen schon sehr gute Inputs drin sind... Meine Kommentare sind nicht als Kritik sondern als anregende Ergänzungen zu sehen... Und ich könnte mir vorstellen, dass einiges auch je nach Blickwinkel unterschiedlich gewichtet werden sollte. Ich schaue hier als Mitarbeiterin des Studiendekanats der medizinischen Fakultät! Bei der Ausbildung im medizinischen Bereich wird eine Outcome based Lehre favorisiert. Dabei wird nicht nur Wert auf Wissen gelegt sondern auch verschiedene andere Fähigkeiten. Deswegenhaben wie u.a. Problem-Orientiertes Lernen, damit unsere Studierenden früh lernen Lösungen auf Probleme zu finden, in Teamsa arbeiten und lernen adäquat zu kommunizieren. Die Vermittlung von Werten / Einstellungen spielt eine weitere wichtige Rolle.

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